Die Eingewöhnungsphase - Karamelitos

Norma Palma
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Pädagogische Inhalte
 

   DIE EINGEWÖHNUNGSPHASE


Kontaktaufnahme


Nach dem ersten Kontakt, in  der Regel per Telefon, lade ich Sie mit Ihrem Kind zu mir ein zu einem „Schnupper-Tag“.
So haben Sie die Möglichkeit, die Betreuungsräume anzuschauen,
unseren Tagesablauf zu erleben und Wünsche und Vorstellungen zu klären.
Falls beide Seiten das Gefühl haben, dass die Chemie stimmt, werden wir noch zwei weitere Treffen vereinbaren.
Wir treffen uns  für die Vertragsbesprechung/ den Vereinbarungsabschluss ohne Ihr Kind bei mir zu Hause.
Gelegentlich, falls Ihrerseits kein Babysitter vorhanden ist, kann ich auch zu Ihnen nachhause
kommen.Wichtig ist für uns beide, dass wir uns ganz auf die Vereinbarungsbesprechung konzentrieren zu können.


 
 

Die ersten drei Tage

Ich halte mich an das Berliner Eingewöhnungsmodell
Beginn der Eingewöhnungsphase – „ohne Eltern geht es nicht!“
Wenn Ihr Kind in eine zunächst einmal fremde Umgebung kommt,
wird es diese Erfahrung nicht ohne Hilfe  bewältigen können.

 
 

Deswegen ist es wichtig, dass  Sie Ihr Kind in dieser sensiblen Phase der Eingewöhnung begleiten. Die ersten drei Tage sind für das Kind die entscheidende Phase.
Sie kommen  mit Ihrem Kind  zusammen immer zur gleichen Zeit, und bleiben ca. 1 Stunde mit dem Kind im Gruppenraum. Ohne den Versuch, das Kind von Ihnen trennen zu wollen, werde ich vorsichtigen Kontakt zu ihm aufnehmen. Danach nehmen Sie das Kind wieder mit nach Hause.
In der Regel  beginnt sich das Kind nach drei Tagen  an die neue  Umgebung zu gewöhnen. Danach werden wir versuchen, die Zeit der Abwesenheit der Mutter täglich etwas zu verlängern.  Ich übernehme die  Betreuung des Kindes, das Nähren, das Wickeln, das gemeinsame Spielen.
Ich freue mich. Heute ist der achte Tag. Die neue Umgebung ist Ihrem Kind vertraut. Es bleibt einen ganzen Vormittag in der Tagespflege. Sie gehen in einen anderen Raum. Wenn der Trennungsversuch klappt, werden wir  die Trennungszeit verlängern. Hat Ihr Kind aber noch Trennungsprobleme, wird die Stabilisierungszeit etwas l
änger dauern. Akzeptiert mich das Kind als zuverlässige Bezugsperson, lässt es sich von mir trösten, habe ich die Versorgung Ihres Kindes komplett übernehmen können, ist es an die Umgebung gewöhnt, dann  ist die Phase der Eingewöhnung abgeschlossen.


 
 

Zusammenarbeit mit  Eltern

Eine gezielte Unterstützung ist mir nur möglich, wenn eine gute aktive und kooperative Zusammenarbeit mit den Eltern der Kinder entsteht. Das erfordert viel Kompromissbereitschaft und Toleranz.
Bitte bringen Sie ein Kuscheltier mit, eine Schmusedecke oder ein anderes „Übergangsobjekt“, das für das Kind den emotionalen Bezug zu seinem  Zuhause herstellt.
Auch wenn das Kind  einmal weint und die Mutti nicht gehen lassen möchte, verabschieden Sie sich liebevoll, aber eindeutig von Ihrem Kind und begrüßen Sie es glücklich , wenn Sie kommen, um es abzuholen.
Die Gewöhnung Ihres Kindes an eine neue Umgebung und eine neuen Tagesablauf gelingt am besten, wenn Sie sich positiv darauf einstellen. Sie sollten vermeiden zu denken, dass Sie Ihr Kind in ein fremdes Heim geben. Es sollte  eine zuverlässige emotionale Brücke entstehen zwischen meiner Person und Ihnen, bzw. zwischen meiner Tagespflegestelle und ihrem Zuhause.Gegenseitige Informationen, helfen uns das Kind besser verstehen und sich dem Kind gegenüber vernünftig und liebevoll verhalten.  
Durch das Bringen und Abholen der Kinder, Elternabende und Feste, werden Eltern Gelegenheit haben, mit mir ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.


 
 
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